Häufig gestellte Fragen

Im schönen Palling auf einem ruhigen Hügel mit zwei Windkrafträdern und 5 Bauernhöfen zwischen Trostberg und Traunreut, 10 km vom Waginger See entfernt.

Von den umliegenden regionalen Demeter Bauern im schönen Chiemgau.

Mild, vollmundig, aber auch würzig und kraftvoll. Man schmeckt die Fülle der Inhaltsstoffe.

Indem man das Getreide einen Tag in Wasser einweicht und mehrmals spült. Danach wird das Wasser abgelassen. Anschließend kühlen wir das Getreide, damit es langsamer keimt.

Das Korn besteht aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett. Diese Stoffe werden beim Keimen verwandelt und umgebaut, die Brote werden basisch.

Kohlenhydrate werden abgebaut, das Amylopektin (= Stärke) wird „aufgegessen“ und die Glutenstoffe wandeln sich in wertvolle Eiweiße um. Dadurch hat das Keimbrot weniger Kohlenhydrate, sprich Zucker, und ist für Diabetiker interessant.

Phytinsäure ist eine von Pflanzen selbst gebildete bioaktive Substanz. Sie dient dem Getreide als Phosphat- und Mineralienspeicher und schützt es vor Fraßschäden durch Schädlinge. Aufgrund ihrer komplexbildenen Eigenschaften kann sie vom Menschen mit der Nahrung aufgenommene Mineralstoffe, wie Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink im Darm unlöslich binden, so dass diese dem Körper nicht mehr zur Verfügung stehen. Durch das Keimen wird die im Getreide vorhandene Phytinsäure abgebaut, denn der Keimling benötigt diese zum Wachsen.

Das gekeimte Getreide wird in einem Mixer ganz fein zerschnitten. Das ist die schonendste Art, das Getreide zu zerkleinern.  Danach wird das zerschnittene Getreide im Teigkneter mit Wasser, Salz und Backferment langsam zu einem Teig verarbeiten.

Gar nicht! Unser Teig ist frei von Mehlen und jeglichem Bindemittel.

Unsere LebensKeimProdukte bestehen aus einem kompakten Teig, der bei dieser niedrigen Temperatur innen nie ganz trocken würde.

Die KeimBrote enthalten sehr viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelement. Sie sind reich an wertvollen Eiweißstoffen und glutenarm. 100 g gekeimtes Brot enthält z.B. 400 µg Folsäure, dies  ist ein Vitamin aus dem B-Komplex. Folsäure spielt eine wichtige Rolle bei allen Wachstums- und Entwicklungsprozessen, vor allem bei der Bildung von Blut, Zellen und Erbsubstanz.

(Quelle: www.backferment.de und www.brotausstellung.de/gärungen/milchsäure)

Durch die Fermentation verwandelt sich das Getreide, in der Polarität zwischen dem blütenhaften Honig und dem mineralischen Salz bei der spontanen Gärung zu einem gut verträglichen Teiglockerungsmittel, einem jungen Sauerteig auf Dinkelbasis.

Es ist somit ein „Backen frei von Hefe“ über eine Stufe möglich. Während der langen Teigführung bildet sich überwiegend die Milchsäure und die Kohlenhydrate aus dem Getreide werden in eine gut verdauliche Stufe gebracht. Dieser veredelnde Prozess hat den Anschein einer neuen ordnenden Kraft, die sich während dieser Zeit entwickelt. Dieser Reife- und Verwandlungsprozess hat den Getreidebrei in eine luftige, gelockerte, und leichte Form geführt. Ein Quellen, Schwellen zu einer neuen Form, die innen und außen unterscheidet, findet dabei statt – der Brotteig geht auf. So kann diese Verwandlung über die physikalische und biochemische Seite hinaus, im Weiteren in Bezug zum Luftelement, in dem sich die Lichtqualität einwebt, beobachtet werden. Bei dem ausgebackenen Brot sieht man die feinen Luftlöcher in der Krume.

Sind im herkömmlichen Sauerteig Milch- und Essigsäure etwa gleich verteilt, dominiert im Backferment die Milchsäure. Backwaren mit Backferment schmecken daher etwas milder als reine Sauerteigprodukte. Letztlich ist Backferment eine Art Sauerteig und für die Teiglockerung beim täglichen Backen erforderlich.

Der Chemiker Carl Wilhelm Scheele hat diese Substanz als erstes in der Milch entdeckt und deshalb die Bezeichnung „Milchsäure“ davon abgeleitet. Richtig ist, dass Milchsäure bei der Fermentierung von stärke- und zuckerhaltigen Lebensmitteln durch Mikroorgansimen entsteht. Die Ausgangsprodukte bei der Herstellung können tierischer und/oder pflanzlicher Herkunft sein.

wir meinen ja, auch wenn in dem von uns verwendeten Natur-Backferment im Ursprung Honig enthalten ist, da es sich um einen Anteil pro Brot im Promillebereich handelt. Aus diesem Grund muss sich  der Kunde  diese Frage selbst beantworten, ob unsere Produkte aus seiner Sicht vegan sind.

Unser DinkelKeimToast ist nicht vegan, da der Toast Butter enthält.

Vegan zu essen bedeutet, eine Ernährungsform ohne Fleisch und Fisch und auch frei von alle anderen tierischen Produkte wie Eier, Milch und Honig.

Für alle Bewusst-Esser, Diabetiker, Personen mit Hefe-, Laktose-, Weizen-, Histaminintoleranz.

Während Mehlbrote sauer verstoffwechselt werden, da diese aus „totem“ Getreide gebacken werden, werden bei unseren LebensKeimProdukten durch den Keimprozess die Nährstoffe umgewandelt, das gekeimte Korn wird basisch.

Da die Kohlenhydrate durch das Keimen abgebaut werden, sind weniger Zuckerstoffe vorhanden.

Beim Backen verdampft die im Teig enthaltene Feuchtigkeit und bildet Luftblasen. Durch die Elastizität und Stabilität des im Getreide enthaltenen Glutens können sich diese Blasen stark ausdehnen und die Luft bleibt im Teig. Das Ergebnis ist ein leichtes, luftiges Gebäck.

Glutenfreie Lebensmittel sind Lebensmittel, die kein Gluten, das für Darmentzündungen verantwortlich gemacht wird, enthalten.

Die nicht so guten Eiweißstoffe, wie das Gluten, werden beim Keimen in wertvolle Eiweißstoffe umgewandelt.

Wer mit Gluten- oder Histamin-Unverträglichkeit zu kämpfen hat, verträgt oft trotzdem Dinkelprodukte. Der Grund hierfür kann in den unterschiedlichen Proteinkombinationen der beiden Getreidearten Weizen und Dinkel liegen.

Lektine sind Glykoproteine und kommen zumeist in Pflanzen vor. Sie können verschiedene Stoffwechselvorgänge, wie z.B. die Zellteilung, beeinflussen. Zudem heften sich Lektine gerne an die Dünndarmwände und können diese unter Umständen beschädigen. Dadurch wir die Absorptionsfähigkeit für andere Nährstoffe beeinträchtigt, welche dem Körper in der Folge nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Keimprozess bewirkt eine positive Verwandlung der Lektine.

Falls Kunden unsere LebensKeimProdukte zu teuer finden, dürfen Sie ruhig auf die hochwertigen Rohstoffe und die aufwendigere Herstellungsweise (Handarbeit!) hinweisen.

Essenerbrot besteht nur zu 60 bis 70 % aus gekeimtem Getreide, wird mit Saaten und Zusatzmehlen gebunden und bei ca. 100° gebacken.

Dünn geschnitten, kurz getoastet, ein Genuss!

Die Lieblingsbrote unserer Chefin sind das LebensKeimBrot, das Buchweizen- und das Gerstenbrot.

Wir haben die Goldmedaille für das beste Bioprodukt des Jahres 2014 bekommen.

Brote:

  • Offen und bei Raumtemperatur trocken gelagert 2-3 Tage.
  • Im Kühlschrank, eingepackt in einen Gefrierbeutel, ca. 10 Tage.
  • Im Gefrierschrank, eingepackt in einen Gefrierbeutel, bis zu 6 Wochen.

Natürlich verlieren diese durch das Einfrieren an Wert, doch das ist vertretbar.

Kleingebäck: 2-3 Tage

Im Laden:

Bitte bewahren Sie unsere LebensKeimProdukte unverpackt in ihrem Brotregal auf. Bei Raumtemperatur und trocken gelagert, über Nacht mit einem Leinentuch oder Seidenpapier zugedeckt, sollten diese spätestens bis zum Wochenende verkauft werden, damit sie beim Kunden noch gute 10 Tage im Kühlschrank haltbar sind.

Die Empfehlung, unsere LebensKeimProdukte im Kühlschrank zu lagern, gilt ausschließlich für den Endkunden.

Beim Endverbraucher:

  •  Für leidenschaftliche Brotesser (haltbar 2-3 Tage):Stellen Sie Ihr LebensKeimBrot mit der Schnittkante auf ein Brotbrett und bewahren es dort offen auf. Ein Zedernholztopf ist auch geeignet. Die Aufbewahrung des Brotes im Gefrierbeutel ist NUR für die Lagerung im Kühlschrank bzw. Gefrierschrank geeignet.
  •  Für den normalen Bedarf, für Singles und kleine Haushalte (haltbar ca. 10 Tage):Bewahren Sie Ihr LebensKeimbrot in einem Gefrierbeutel im Kühlschrank auf. Dünn ge-schnitten, kurz getoastet, ein Genuss!
  •  Einfrieren (haltbar bis zu 6 Wochen):LebensKeimBrot lässt sich problemlos, am besten in einem Gefrierbeutel, einfrieren. Als Ganzes oder, besonders praktisch bei geringem Bedarf, portionsweise in Scheiben. Dann lassen sich die Scheiben je nach Bedarf schnell im Toaster auftauen.

Natürlich verlieren diese durch das Einfrieren an Wert, doch das ist vertretbar.

Kleingebäck bitte immer unverpackt bei Raumtemperatur trocken aufbewahren und innerhalb 2-3 Tagen verzehren.